zeiss kugelfuss (Geodäsie/Vermessung)

rafl, Mittwoch, 29.05.2019, 18:18 (vor 82 Tagen) @ andi

Hallo andi,

wenn man den horizontierten Dreifuß auf den Stativkopf zum Zentrieren verschieben muss, dann darf man ihn ja nicht verdrehen (dadurch würde die Horizontierung ja wieder verloren gehen). Um das zu verhindern, gab es die Verschiebeplatte. Dazu musste man aber ein Stativkopf verwenden, in dem (ich glaube) zwei Stifte drin saßen, die von unten in die Verschiebeplatte griffen. In die eine Richtung konnte man so den Kugelfuß mit der Platte auf dem Stativkopf verschieben und in die orthogonale Richtung wurde der Kugelfuß auf der Verschiebeplatte verschoben.

Warum bei der Verdrehung der Rädchen kaum eine Bewegung ersichtlich ist, weiß ich nicht. Ich kann mich nur daran erinnern, dass das Horizontieren damit sehr einfach war. Die Schrauben sind ja auch zum Feinhorizontieren. Vielleicht ist da auch nur wenig Bewegung drin.

In der achten Auflage von Deumlich "Instrumentenkunde" von 1988 findet sich auf den Seiten 77 und 78 ein bisschen was zu dem "Opton Feintechnik GmbH" (so hieß Zeiss Oberkochen in der DDR) Kugelfuß.


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