Zukunft in der Geodäsie? (Meinungen)

Tillmann Birk @, Frankenberg / Eder, Sonntag, 21.01.2018, 11:30 (vor 212 Tagen)
bearbeitet von MichaeL, Sonntag, 21.01.2018, 11:56

Hallo liebes Forum,

ich habe einige, vielleicht nicht ganz Alltägliche, Fragen an Euch.

Zur Grundlage:
Ich bin gelerneter Schreiner und habe per Fernstudium den staatl. gepr. Techniker Holztechnik gemacht. Nun habe ich mich entschlossen, trotz meiner 35 Jahren, ein Bachelorstudium Mathematik und Informatik anzuschließen.
Seit einigen Jahren interessiere ich mich - neben der Mathematik - auch für die Geodäsie, da mein Großvater Vermessungsingenieur war.
Nun habe ich vielleicht die Möglichkeit in einem Vermessungsbüro als Vermessungsassistent zu beginnen und mich hoch zu arbeiten.

Nur zwischendurch: Holz bleibt erst mal weiter ein Thema, aber bei uns in der Gegend ist es schwierig. Und dies wäre ein Türchen, um eine andere Richtung einzuschlagen.

Nun ist die Frage, ob ich mit einem Studium in Mathematik und Informatik in dieser Richtung weiterkomme oder ob dies völlig fehl läuft?
Es gibt auch die Möglichkeit eines Fernstudiums in Vermessungstechnik. Meine Vorliebe liegt aber in der Mathematik, wo ich auch, sollte es nicht klappen mit dem Büro, mehr für die Zukunft sehe.
Vielleicht könnt Ihr mir aus Eurer Erfahrung berichten und mir einige Tipps geben ob ein Mathematiker in der Geodäsie eine Zukunft hat.

Schöne Grüße Tillmann Birk

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Zukunft in der Geodäsie?

MichaeL ⌂, Bad Vilbel, Sonntag, 21.01.2018, 11:55 (vor 212 Tagen) @ Tillmann Birk

Hallo,

Holz bleibt erst mal weiter ein Thema, aber bei uns in der Gegend ist es schwierig.

Und für Vermessung oder gar Mathematik sind in dieser Gegend die Chancen wirklich besser?

Vielleicht könnt Ihr mir aus Eurer Erfahrung berichten und mir einige Tipps geben ob ein Mathematiker in der Geodäsie eine Zukunft hat.

Das hängt doch sehr stark vom Tätigkeitsumfeld ab, würde ich meinen. Beispiel: Zum Einmessen von Grenzsteinen würden Deine mathematischen Kenntnisse nicht gebraucht werden. Stattdessen wären hier rechtliche Aspekte sehr wichtig, die Du nicht vorweisen könntest.

Die primäre Frage muss also sein: Was (lies: in welchen Bereich) möchtest Du? Im klassischen Büro wird Dich das mathematische Studium vielleicht nicht weiterbringen, in der Entwicklung könnte ich es mir aber gut vorstellen. Damit sind wir aber wieder bei Deiner ersten Aussage angekommen: die Gegend. ;-)

Du hast schlicht zu viele Variablen offengelassen, sodass Dir vermutlich keiner eine zielführende Antwort geben kann.

Schönen Sonntag
Micha

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Tags:
Geodäsie, Studium, Mathematik, Job

Zukunft in der Geodäsie?

Tillmann Birk @, Frankenberg / Eder, Sonntag, 21.01.2018, 15:30 (vor 212 Tagen) @ MichaeL

Hallo Micha,

ja, die Gegend.

Diese würde ich, ähnlich wie in der Holztechnik, den Verhältnissen anpassen, aber nicht die nächsten 2-3 Jahre.

Nach dem Gepräch mit dem Büro und ein wenig Recherche, war ich recht zuversichtlich, dass Vermessungstechniker und -ingenieure gesucht werden, da Ausbildungs- und Studienzahlen Rückläufig sind.

Das es nicht einfach wird, ist mir schon klar. Ich scheue mich aber auch nicht vor der Arbeit und ich denke, dass ich mich auch in ein Grundwissen der Gesetze einarbeiten kann.
Die Rechtliche Seite ist es auch weniger die mich an der Geodäsie interessiert, es sind die mathematischen und physikalischen Aspekte die mich daran reitzen.

Was verstehst Du unter Entwicklung?

Leider ist die Vermessungstechnik im Fernstudium nicht so gut aufgestellt. Da wäre nach meiner Erfahrung nach einem Dipl. Ing (FH) schluß. Dies sieht bei der Mathematik etwas anders aus.

Schöne GRüße Tillmann

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Zukunft in der Geodäsie?

MichaeL ⌂, Bad Vilbel, Montag, 22.01.2018, 09:09 (vor 211 Tagen) @ Tillmann Birk

Guten morgen,

Nach dem Gepräch mit dem Büro und ein wenig Recherche, war ich recht zuversichtlich, dass Vermessungstechniker und -ingenieure gesucht werden, da Ausbildungs- und Studienzahlen Rückläufig sind.

Sicher, das ist noch der Fall - keine Frage. Der Trend wird aber sicher auch wieder abflachen. Im Moment wird man daher gegenüber fachfremden Ausbildungen sicher offener gegenüberstehen als man das traditionell sonst täte. Auch das ist kein Geheimnis.

Die grundsätzliche Frage hast Du nicht beantwortet: Was willst Du machen? Du schreibst, Dich interessieren die mathematischen und physikalischen Aspekte. Okay. Nach Deinem Gespräch in dem Büro hast Du das dortige Aufgabenspektrum gesehen. Wie sehen die den Bedarf an einem reinen Mathematiker? Wenn das Büro vorrangig Dienstleister ist und messtechnische Aufgaben erbringt, dann favorisieren sie sicher jemanden, der auch messen kann, der nicht noch eingearbeitet werden muss in den Grundlagen, der die Fachterminologie versteht.

Leider ist die Vermessungstechnik im Fernstudium nicht so gut aufgestellt.

Das ist bei Studiengängen, die einen großen praktischen Bezug haben Aufgrund der notwendigen Instrumente schwierig. Man wird von den Fernstudenten sicher nicht verlangen können, dass diese einen Tachymeter oder ein Nivellier haben. Fächer, die weniger hardwarelastig sind, haben es da deutlich einfacher, weshalb es ein größeres Angebot an Geoinformatik im Fernstudium gibt. Das liegt also in der Natur der Sache aber die HTW Dresden macht hier sicher einen super Job!

Viele Grüße
Micha

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Zukunft in der Geodäsie?

Tillmann Birk @, Frankenberg/Eder, Montag, 22.01.2018, 19:14 (vor 210 Tagen) @ MichaeL

Hallo,

über das "was möchte ich" habe ich noch nicht so wirklich nachgedacht. Da diese Chance für mich doch etwas überraschend kam. Ich hatte einfach mal eine Initiativbewerbung dort abgegeben, da ich die Geodäsie sehr interessant finde, ohne mir große Hoffnung zu machen.

Ich "romantisiere" die Geschichte mal ein bisschen:

Mein Großvater hat als Vermessungsingenieur (Vermessungssteiger) im Bergbau -Buderus, später Kali und Salz- und anschließend im Straßen und Tunnelbau -unter anderem ICE Neubaustrecke Hannover-Würzburg- gearbeitet.
Hier ging es , so wie ich es immer wargenommen habe, nur um Messung und Berechnung und weniger um rechtliche Schwerpunkte.

So etwas wird wahrscheinlich auch für einen Dipl. Ing. von der Fachhochschule schwer zu erreichen sein.

Wie groß ist denn der rechtliche Teil im Studium?

Noch einmal meine Frage dazu, was Du mit Entwicklung in diesem Bereich meinst? Programm- oder Gerätetechnisch?

Mir ging es darum zu erfahren, ob man als Mathematiker in der Vermessungstechnik zukunftsaussichten hat oder ob ich die Studienrichtung ändern sollte.

Bei allen Dingen mit denen ich mich beschäftige fällt der Fokus immer auf die Mathemmatik die dahinter steht. So ist dies auch mit der Geodäsie.

Ich weiß es ist nicht einfach mit mir, deshalb danke ich Dir für die Mühe.


Schöne Grüße

Tillmann Birk

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Zukunft in der Geodäsie?

MichaeL ⌂, Bad Vilbel, Montag, 22.01.2018, 20:40 (vor 210 Tagen) @ Tillmann Birk

Hallo Tillmann,

über das "was möchte ich" habe ich noch nicht so wirklich nachgedacht.

Ich denke, dies wäre wichtig.

So etwas wird wahrscheinlich auch für einen Dipl. Ing. von der Fachhochschule schwer zu erreichen sein.

Warum? Die extrem praxisnahe Ausbildung prädestiniert doch hier gerade Absolventen einer Hochschule für angewandte Wissenschaften. Mir scheint, dass Du eine völlig falsche Vorstellung hast, was Hochschulen heute leisten und wo deren Absolventen beruflich Fußfassen.

Wie groß ist denn der rechtliche Teil im Studium?

Diese Informationen kannst Du Dir auf den Seiten der Hochschulen sicher selbst besorgen, oder?

Noch einmal meine Frage dazu, was Du mit Entwicklung in diesem Bereich meinst? Programm- oder Gerätetechnisch?

Beides.

Mir ging es darum zu erfahren, ob man als Mathematiker in der Vermessungstechnik zukunftsaussichten hat oder ob ich die Studienrichtung ändern sollte.

Bleiben wir bei Deiner "romantisieren" Geschichte: Ich glaube nicht, dass Du mit einem Mathematikstudium die erste Wahl bist, wenn es Dir um Aufgaben geht, die Dein Großvater wahrgenommen hat.

Viele Grüße
Micha

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Zukunft in der Geodäsie?

Tillmann Birk @, Frankenberg/Eder, Dienstag, 23.01.2018, 15:56 (vor 210 Tagen) @ MichaeL

Hallo Michael,

deswegen habe ich mich hier ja gemeldet, um vielleicht zu erfahren was als Mathematiker möglich wäre.

Wenn er mir die Chance gibt, schaue ich erst mal ob der Beruf etwas für mich ist. Sich als Hobby damit zu beschäftigen oder damit zu arbeiten sind ja zwei verschiedene Dinge.
Dann kan man sich immer noch entscheiden, ob es etwas für einen ist oder nicht.

Schöne Grüße Tillmann

Zukunft in der Geodäsie?

derMoeller @, Freitag, 26.01.2018, 15:57 (vor 207 Tagen) @ Tillmann Birk

Was als Mathematiker möglich ist, können wir dir als Geodäten aber nicht beantworten. Wenn dich allein mathematisch Funktionen und Zusammenhänge reizen, dann bist du in der praktischen Vermessung meiner Ansicht nach Fehl am Platze. Ich kenne keinen Mathematiker, der in der freien Wirtschaft oder beim Amt die Aufgaben eines Vermessungsingenieurs übernimmt. Grundsätzlich erscheint es mir so, dass du dich mit der ganzen Geschichte noch garnicht befasst und auch nicht informiert hast, sondern einfach aus einer fixen Idee heraus handelst.
Es wird dich kein Vermessungsbüro aufgrund deiner mathematischen Kenntnisse einstellen. Ein Amt stellt sowieso nur nach Ausbildung ein- d.h. Vermessungstechniker,Geomatiker oder Ingenieure(Bachelor, Master oder Dipl.) Dabei ist es vollkommen egal ob FH oder Uni.Hier werden in Zeiten von Bachelor und Master keine Unterschiede mehr gemacht.

Des Weiteren sind sehr wohl Fernstudiengänge bis zum Master möglich.

Persönlich muss ich sagen, dass ich sehr verwundert/irritiert bin, dass jemand mit Ende 30 so vollkommen ohne Plan und mit falschen Vorstellungen sich in so ein Abenteuer stürzen will- und ja genauso stellt sich das dar.Und diese Einstellung passt so garnicht zu einem Vermesser...

Zukunft in der Geodäsie?

Tillmann Birk @, Freitag, 26.01.2018, 18:28 (vor 206 Tagen) @ derMoeller

Hallo,

auch Dir danke ich für Deine antwort.

Sollte ich hier den falschen Eindruck erweckt haben, dann tut es mir leid.
Ich stürze mich keineswegs blindlings in ein Abenteuer. Unter anderem habe ich mich hier an dieses Forum gewendet um Antworten auf meine Fragen zu erhalten.
Es gibt nicht DAS typische Berufsbild für den Mathematiker und nun hätte es ja durchaus sein können, dass es in der Vermessungstechnik eine Richtung gibt, wo solch ein Studium gern gesehen wird. Um dies zu erfahren, wie oben schon erwähnt, habe ich mich hier zu Wort gemeldet.
Wenn man auf der Suche nach Arbeit ist, schaut man sich nun mal zwangsläufig auch in den Bereichen um die einem Spaß machen könnten. Ob das für einen Vermesser typisch ist oder nicht, kann ich nicht beurteilen.
Als die Entscheidung für ein Stusium gefallen war, standen 3 Richtungen zur Auswahl.
Bauingenieurwesen, Vermessungsingenieurwesen und Mathematik/Informatik. Meinen Vorlieben folgend, habe ich mich für die Mathematik entschieden. Deswegen ist es auch nicht so abwegig die Studienrichtung zu ändern.

Schöne Grüße Tillmann Birk

Zukunft in der Geodäsie?

Tillmann Birk @, Frankenberg / Eder, Samstag, 27.01.2018, 08:12 (vor 206 Tagen) @ derMoeller

Des Weiteren sind sehr wohl Fernstudiengänge bis zum Master möglich.

Vielleicht kannst Du mir ja Informationen zukommen lassen.
Bei meiner Suche bin ich bis jetzt leider nur auf das Diplomfernstudium der Fachhochschule in Dresden gestoßen. Wenn es weiterführende Fernstudiengänge geben sollte, würde mich das sehr interessieren.

Schöne Grüße Tillmann Birk

Zukunft in der Geodäsie?

Tillmann Birk @, Frankenberg, Donnerstag, 01.02.2018, 11:22 (vor 201 Tagen) @ derMoeller

Hallo derMoeller,

wenn auch zu den Qualitäten eines Vermessers gehöhren sollte, nur kurz seine Meinung einzuwerfen und für weitere Fragen nicht zur Verfügung zu stehen, dann frage ich mich wirklich ob ich das nötige Rüstzeug dafür habe.

Wie auch immer, ich bedanke mich für die Antworten von Euch und verabschiede mich dann wieder.

Schöne Grüße Tillmann

Zukunft in der Geodäsie?

derMoeller @, Donnerstag, 01.02.2018, 20:42 (vor 200 Tagen) @ Tillmann Birk

Mal ganz ruhig mit den jungen Pferden... ich bin nicht jeden Tag hier online, da hier in der Regel nicht jeden Tag ein neues Thema aufploppt. Ich wollte dir keinesfalls zu nahe treten, aber wenn ich mit Mitte 30 ein Studium einer ganz anderen Fachrichtung anfange, dann hab ich einen ziemlich genauen Plan davon, was ich vorhabe. Ich selber habe mein Geodäsie-Studium mit 30 angefangen und das nachdem ich bereits 14 Jahre als Azubi/Techniker gearbeitet hatte. Man ist dann in einem Alter in dem man eine klare Vorstellung davon haben sollte, was beruflich bis zur Rente passieren wird und das sehe ich bei dir nicht.

Da du ja Mathematik und Informatik studierst, käme für dich ja auch die Geoinformatik infrage. Die kann man an der FH Roßlau Dessau im Fernstudium absolvieren(Master)Das die Geodäsie in Bereich des Fernstudiums nicht so gut aufgestellt ist wie die Mathematik liegt doch auf der Hand. Mathe ist ein rein theoretisches Fach - Geodäsie, gerade an einer FH, sehr praxislastig. Außerdem ist die Anzahl der Hochschulen für Mathematik doch unwesentlich höher ;)

Nun zu deinem Hauptproblem:
Wenn du wie dein Großvater Vermessungen vornehmen willst, musst du, rein rechtlich, eine Ausbildung bzw Studium im Bereich Vermessung machen. Ohne dieses darfst du keine Liegenschaftsvermessungen durchführen. Die fehlt schlicht der fachliche Bezug und ggf. die Beamtenausbildung. Es ist klar gesetzlich festgehalten, wer welche Art von Vermessungen durchführen kann.
Die Theamtik sollte die als Tischler/Holztechniker durchaus bewusst sein. Ich selber habe ein Kleingewerbe im Holzbereich. Darf aber, aufgrund fehlender Ausbildung/Meisterbrief kein Möbel anfertigen. Dieses obliegt allein dem Tischler(-meister) genauso sieht es halt auch im Vermessungsbereich aus. Du darfst heir lediglich als Meßgehilfe im Außendienst arbeiten-und das bedeutet den Spaten schwingen und keine höhere Mathematik...

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Zukunft in der Geodäsie?

philipp ⌂ @, Glinde, Freitag, 02.02.2018, 19:44 (vor 199 Tagen) @ derMoeller

Du darfst hier lediglich als Meßgehilfe im Außendienst arbeiten - und das bedeutet den Spaten schwingen und keine höhere Mathematik...

Also das ist ja nun - zumindest theoretisch - Quatsch!

Das Vermessungswesen besteht nicht nur aus amtlichen Messungen! Wenn dich ein Arbeitgeber als Vermesser mit allem Zipp und Zapp einstellt, obwohl du "nur" Kindergärtner oder Kellner gelernt hast, dann kommt nicht gleich die Geodätenpolizei vorbei um den Laden zu versiegeln.

Natürlich hilft eine fundierte Ausbildung immer - aber du kannst eben auch als "ungelernter" zum Top-Mitarbeiter der Vermessungsabteilung im Straßenbau oder im Ing-Büro aufsteigen, wenn der Chef an dich glaubt - ist ja schließlich "nur" Ingenieurvermessung...

Praktisch kommt das sicher nicht oft vor - aber möglich ist es eben...

Zukunft in der Geodäsie?

derMoeller @, Freitag, 02.02.2018, 23:36 (vor 199 Tagen) @ philipp

Ich sprach nur von Liegenschaftsvermessungen und die darf man ohne entsprechende Ausbildung nicht durchführen. Und doch, dann kommt ganz schnell jemand um den Ganzen einen Riegel vorzuschieben. Auch ich würde so einen Fall sofort zur melden!

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Zukunft in der Geodäsie?

philipp ⌂ @, Glinde, Samstag, 03.02.2018, 15:10 (vor 199 Tagen) @ derMoeller

Ich sprach nur von Liegenschaftsvermessungen

Dann solltest du das auch so erwähnen.
So absolutistisch wie du das formuliert hast war die Aussage nämlich schlicht falsch, da es eben genug (andere) Bereiche im Vermessungswesen gibt, wo du theoretisch "einfach so" über das Spaten-schwingen hinaus arbeiten kannst...

Zukunft in der Geodäsie?

derMoeller @, Samstag, 03.02.2018, 18:33 (vor 198 Tagen) @ philipp

Hab ich doch Philipp
"Ohne dieses darfst du keine Liegenschaftsvermessungen durchführen."
Das hab ich geschrieben.

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Zukunft in der Geodäsie?

philipp ⌂ @, Glinde, Sonntag, 04.02.2018, 19:48 (vor 197 Tagen) @ derMoeller

Hab ich doch Philipp

Ja ok - etwas versteckt zum Ende deines zweiten Posts hin...
(allerdings war der Threadersteller ja schon nach deinem ersten Post wütend auf dich ;-))

Und du hast damit ja auch recht - nur hast du dich meiner Meinung nach zu sehr auf eben diesen Bereich versteift, obwohl der Threadersteller sicher lieber eine Aussage zu allen Möglichkeiten in allen Bereichen gehabt hätte.

Zukunft in der Geodäsie?

Eddi, Freitag, 02.02.2018, 12:33 (vor 200 Tagen) @ Tillmann Birk

Hallo,
hier mal meine Sicht nach Abschluss meiner Berufspraxis (vor allem in Ingenieurgeodäsie und Netzbearbeitung einschließlich Vorbereitung und Auswertung), um die Wellen etwas zu glätten:
Sicher ist eine mathematische Begabung die ideale Voraussetzung für einen Vermesser (wenn das nicht mehr so ist, haben wir ein ernsthaftes Problem ;-) )
Es ist nur die Frage, ob Dich die "reine" Mathematik interessiert oder deren praktische Anwendung. Im letzteren Fall solltest Du ausreichend Betätigungsfelder in der Geodäsie finden.
Ein Mathematikstudium alleine wird aber die Einsatzmöglichkeiten arg einschränken, allzu viele Stellen gibt es da nicht.
Bei einem Geodäsiestudium sieht das schon anders aus, dann musst Du aber rechtzeitig aufpassen, in welche Richtung Du Dich bewegen willst, um Deine mathematischen Interessen ausleben zu können :-)

Viel Erfolg dabei :ok:

Eddi

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