UTM Umstellung (Geodäsie/Vermessung)

Peter irmel, Freitag, 04.05.2018, 12:07 (vor 19 Tagen)
bearbeitet von MichaeL, Freitag, 04.05.2018, 15:41

Wir sind in BaWü mitten in der UTM-Umstellung und das betrifft sowohl das Kataster als auch die Ingenieurvermessung.

Vorallem kommt in der Ingenieurvermessung hinzu das polar abgehängte Punkte die auf den Kataster-Netzpunkten beruhen wie Nägel, Zielmarken, etc. auch in UTM überführt werden müssen.

Diese Punkte werden mit den BWTA2017-Grid in UTM "spannungsfrei" überführt.

Ist dieser Ansatz so richtig? Wie machen das die Kollegen? Ich hoffe es kommt im Außendienst dann nicht doch zu großen Spannungen.

Am besten wäre es wohl diese Punkte nochmal neu zu bestimmen indem mit Katasternetzpunkten stationiert wird. Aber der Aufwand wäre viel zu groß.

Grüße Peter

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UTM Umstellung

MichaeL ⌂, Bad Vilbel, Freitag, 04.05.2018, 15:45 (vor 19 Tagen) @ Peter irmel

Hallo,

Wir sind in BaWü mitten in der UTM-Umstellung und das betrifft sowohl das Kataster als auch die Ingenieurvermessung.

Letzteres betrifft es doch nur, wenn der Auftraggeber es in UTM bzw. einen Anschluß ans amtliche Festpunktfeld haben will.

Diese Punkte werden mit den BWTA2017-Grid in UTM "spannungsfrei" überführt.
Ist dieser Ansatz so richtig?

Es ist der Ansatz, den die Landesvermessung in vielen Bundesländern gewählt hat. Wenn sie das verbindlich vorschreibt, ist es der anzuwendende Ansatz.

Am besten wäre es wohl diese Punkte nochmal neu zu bestimmen indem mit Katasternetzpunkten stationiert wird.

Diese Punkte sind dann aber vermutlich auch mittels NTv2 überführt worden und würden die möglichen, vorhandenen Spannungen doch bereits enthalten.

/Micha

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Tags:
UTM, NTv2, Baden-Württemberg, BWTA2017

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