Im Radio: Geschichte der Erdvermessung (zur Information)

Uwe Springfeld @, Montag, 06.06.2011, 16:39 (vor 2967 Tagen)

Erdenrund und Menschenmaß – die Geschichte der Vermessung der Erde

Navigationsgeräte, Straßenkarten, Wegweiser. Fahrpläne und Streckenpläne. Wir wissen jederzeit, wo wir genau sind. Die Erd- und Landvermessung leitet uns. Seit Jahrhunderten überziehen Wissenschaftler die Erde mit Koordinatennetzen. Wenn sie heute auf den Zentimeter genau Orte bestimmen können, dann nur, weil ihnen Autodidakten, Forschungsreisende und Genies den Weg bereitet haben.
Der WDR sendet eine vierteilige Reihe zur Geschichte der Geodäsie:

1. Das Längengradproblem
Wer würde heute mit einer „Nussschale“ über den Atlantik segeln, ohne genau zu wissen, wo man ist? Im 18. Jahrhundert waren solche Reisen eine Routine mit vielen Todesopfern. Wie sollte man auf kleinen Schiffen den Längengrad messen, wenn man dafür schon an Land meterlange Teleskope brauchte? Wissenschaftler wie der königlche Hofastronom Nevil Maskelyne rangen um eine Lösung, weil sie auf Ruhm, Ehre und königliche Anerkennung schielten. Dabei wollte es Nevil Maskelyne nicht wahrhaben, dass ihm ein Uhrmacher sagte, was die Stunde geschlagen hatte. Es war dieser Uhrmacher, John Harrison, der ohne jeden wissenschaftlichen Hintergrund das größte Problem seiner Zeit löste. Das Längengradproblem.

Sendung: Sonntag, 12. Juni 2011, 7.30 Uhr (Wiederholung: 22.05)

Podcast unter
http://www.wdr.de/radio/home/podcasts/wdr5_podcast.phtml
oder:
http://www.ardmediathek.de/ard/servlet/content/3474440


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