GPS L1 Qualität Abschätzung Berechnungsmethode (Geodäsie/Vermessung)

Ulrich, Montag, 13. Februar 2017, 11:55 (vor 133 Tagen) @ MichaeL

Hallo Michael,
vielen Dank für Deine Anregung Herrn Spectra Precision alias Ashtech zu fragen wer hier welchen Algorithmus 1993 beim Promark2 verwendet hat, das habe ich bereits auf so einigen Intergeo's probiert. Ohne Erfolg.

Wie ein Polygonzug gerechnet wird weiß heute jeder, wie ein Nivellement ausgeglichen wird auch. Wie Netze mit GPS gemessen werden...na da hapert es schon ein wenig. Hier sind fast alle Vermesser die ich draußen mit L1/L2 RTK Ausrüstung treffe reine Bediener. Lediglich die lokale Transformation scheint noch nachvollzogen zu werden.

Wie messe ich Netze kostengünstig in Gegenden in denen ich kein RTK (GSM-Netz) zur Verfügung habe? Von Basel bis Offenburg, deutsche + französiche Seite ? Einfachste Lösung Statisch mit L1 Empfängern. Langsam aber präzise!! Einfachste Bedienung !!!

Nehme ich heute einen U-Blox Empfänger (z.B. von Drotek M8P board) eine geodätische L1-Antenne und einen Arduino zur Datenspeicherung/Display/Bedieneinheit, dann habe ich eine Einheit die sehr gut für statische Messungen geeignet ist und als Ergebnis RINEX Daten liefert die problemlos in ein Ausgleichungsprogramm einfließen können.

Das hat jetzt nichts mehr mit "Blackbox" zu tun sondern mich interessiert die Mathematik die dahinter steckt ausreichend GPS Epochen gesammelt zu haben. Das sollte heute genauso nachvollziehbar sein wie ein Nivellement?! Die Darstellung im ProMark 2 von damals ist lediglich ein Beispiel.


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