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GPS L1 Qualität Abschätzung Berechnungsmethode (Geodäsie/Vermessung)

MichaeL ⌂, Bad Vilbel, Freitag, 17. Februar 2017, 17:02 (vor 281 Tagen) @ Ulrich
bearbeitet von MichaeL, Sonntag, 16. April 2017, 15:25

Hallo,

GPS ist schon lange keine "blackbox" mehr sondern die verschiedenen Chips liefern standardisierte Daten die geodätisch ausgewertet werden können.

Das habe ich auch nicht angezweifelt. Dennoch kommst Du, wie Du selbst schon zugegeben hast, eben nicht an die Datenverarbeitung heran, die von der Firmware vorgenommen wird.

Diese billigen Chips liefern für statische Beobachtungen RINEX Daten die mit Standardanwendungen (RTKLIB) im Postprocessing ausgewertet werden können.

Ich weiß, aber das sind ja bereits Daten, die intern Aufbereitet wurden durch die Firmeware. Ich hatte Deine Frage so verstanden, dass Du wissen willst, nach welchen Kriterien entscheiden wird, Basislinien bestimmter Länge zu prozessieren.

Neben den präzisen Daten liefern diese Chips aber auch die NMEA Datensätze und ich hatte mir erhofft das sich jemand damit beschäftigt mittels dieser einfachen NMEA Meldungen einen Beobachtungstimer, der während Messung abgelesen wird, entwickelt zu haben.

Das Auslesen von bspw. u-blox stellt ja auch kein Problem dar und habe ich auch schon gemacht und die NMEA abgegriffen mit bspw. 1 Hz. Und natürlich kann ich nun diese Daten über einen Zeitraum sammeln und dann mitteln und Dir eine Genauigkeit ausrechnen. Dass kann ich Dir gern zur Verfügung stellen, wenn es Dir weiterhilft.

Viele Grüße
Micha

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Tags:
u-blox, GNSS, L1, GPS, Qualität, NMEA, RINEX, RTKLIB


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