Netzmessung (Geodäsie/Vermessung)

Stefan, Montag, 02.07.2018, 10:30 (vor 81 Tagen) @ MichaeL

Hallo,

Es handelt sich um ein lokales Lagenetz und die nivellierten Höhen kommen folglich nicht in die Ausgleichung mit rein.


Die könnten aber separat ausgeglichen werden.

Wir haben ein Digitalnivellier das einen Zugabgleich durchführt, entfällt dann dieser Schritt?

Wird zuerst in Lage 1 ein kompletter Durchgang aller Festpunkte durchgeführt und dann wieder von vorne mit Lage 2 begonnen? Oder werden beide Lagen auf einmal gemessen.


Üblich ist es, zunächst in der 1. Lage alle Ziele zu erfassen und dann alle Punkte in umgedrehter Reihenfolge in Lage 2. Hierdurch wird ein Drift der Orientierung kompensiert.

Also ich habe zB. 4 Standpunkte. Ich fange beim ersten an, messe alle Ziele gehe dann zum zweiten usw... beim vierten Standpunkt erfolgt dann die Letzte Messung in Lage 1, das Fernrohr wird durchgeschlagen um 200 Gon gedreht und nach der Messung wird dann zu Standpunkt 3 gewechselt?

Die Instrumentenhöhe spielt bei einem Lagenetz wohl keine Rolle, ist das Richtig?


Vermutlich.

Wieviele Passpunkte bräuchte ich dann um später in das Landessystem zu transformieren?


Es werden für eine ebene Helmert-Transformation mind. zwei Vollpasspunkte benötigt. Ab drei ist das System redundant.

Viele Grüße
Micha


gesamter Thread:

 RSS-Feed dieser Diskussion