Basislatte überprüfen (Instrumente)

Eddi, Montag, 20.04.2020, 12:42 (vor 41 Tagen) @ MichaeL

Hallo,

wenn man sich diese klassischen Verfahren z.B. im Deumlich so anschaut, habe ich den Eindruck, es ging damals bei der Messungsanordnung um eine möglichst einfache Berechnung. Da diese Notwendigkeit nicht mehr besteht, könnte man das grundsätzliche Verfahren des Vergleiches mit einer geprüften analogen Invarlatte (gibt es die wirklich noch irgendwo :surprised: ) modernisieren.
Grundprinzip:
- Invarlatte als lokale Festpunktbasis,
- Bestimmung von mindestens 2 freien Standpunkten durch Richtungsmessung zu mindestens
3 Strichen der Invarlatte durch Rückwärtseinschnitt,
- Bestimmung der Marken an der Basislatte durch Richtungsmessung von den freien
Standpunkten durch Vorwärtseinschnitt,
- Berechnung des Markenabstandes aus den lokalen Koordinaten der Marken.

Baut man dabei genügend Überbestimmungen ein, schafft eine Genauigkeit von 0.2 bis 0.3 mgon in der Richtungsmessung und gleicht das Ganze in einem Guss aus, sollte man in den Bereich von 0,02 bis 0.05 mm würde die Basislattenlänge kommen.

Soweit die Theorie....

Eddi


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