Problem Horizontierung (Instrumente)

Eddi, Sonntag, 08.09.2019, 16:37 (vor 69 Tagen) @ Chris

Hallo,
der letztgenannte Fakt passt natürlich überhaupt nicht.....:-(
Das Naheliegende wäre , dass der Dreifuss mechanisch instabil ist und dadurch der höheren Masse des Tachymeters nachgibt?
Allerdings wären die 2 mm "Blasenwanderung" knapp 1 mm Zentrierfehler, ich weiß jetzt nicht, ob das für Dich noch tolerierbar ist.
Den Wert eben konnte ich berechnen, weil ich doch noch was zur Libellenangabe des Lotes gefunden habe:

https://www.vermessungsartikel.de/optisches-Nadirlot-FG-OLN-Zeiss_2

Und ich glaube nicht, dass da heute andere Libellen benutzt werden.

Falls Du die 2' noch prüfen willst:
Im einfachsten Fall durch direkten Vergleich mit dem Tachymeter (dessen Libellenangabe findest Du ja sicher raus), also horizonieren mit O-Lot, austauschen gegen Tachymeter, Libelle ablesen, O-Lot rein und Libelle um n Teilstriche verstellen, wieder Tachymeter rein und Libelle neu ablesen.
Eine andere Möglichkeit wäre ein Maßstab am Boden, den Du so verlegst, dass eine Fußschraube in Richtung der Teilung wirkt. Dann horizontieren, am Maßstab ablesen, mit der Fußschraube die Libelle um n Teilstriche auswandern lassen und erneut ablesen. Mit bekannter Instrumentenhöhe und der Differenz der Ablesungen kannst Du über die Bogenformel die Winkeländerung berechnen.
Ein ähnliches Verfahren mit einer senkrechten Nivellierlatte ist z.B. im Deumlich zur Bestimmung der Libellenangabe von Instrumenten angegeben, da hast Du dann aber wieder den Wechsel zwischen O-Lot und Instrument.

Aber vielleicht hat sich das ja alles mit den gefundenen 2' erledigt....:-)

Eddi


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