Zukunft in der Geodäsie? (Meinungen)

derMoeller @, Donnerstag, 01.02.2018, 20:42 (vor 200 Tagen) @ Tillmann Birk

Mal ganz ruhig mit den jungen Pferden... ich bin nicht jeden Tag hier online, da hier in der Regel nicht jeden Tag ein neues Thema aufploppt. Ich wollte dir keinesfalls zu nahe treten, aber wenn ich mit Mitte 30 ein Studium einer ganz anderen Fachrichtung anfange, dann hab ich einen ziemlich genauen Plan davon, was ich vorhabe. Ich selber habe mein Geodäsie-Studium mit 30 angefangen und das nachdem ich bereits 14 Jahre als Azubi/Techniker gearbeitet hatte. Man ist dann in einem Alter in dem man eine klare Vorstellung davon haben sollte, was beruflich bis zur Rente passieren wird und das sehe ich bei dir nicht.

Da du ja Mathematik und Informatik studierst, käme für dich ja auch die Geoinformatik infrage. Die kann man an der FH Roßlau Dessau im Fernstudium absolvieren(Master)Das die Geodäsie in Bereich des Fernstudiums nicht so gut aufgestellt ist wie die Mathematik liegt doch auf der Hand. Mathe ist ein rein theoretisches Fach - Geodäsie, gerade an einer FH, sehr praxislastig. Außerdem ist die Anzahl der Hochschulen für Mathematik doch unwesentlich höher ;)

Nun zu deinem Hauptproblem:
Wenn du wie dein Großvater Vermessungen vornehmen willst, musst du, rein rechtlich, eine Ausbildung bzw Studium im Bereich Vermessung machen. Ohne dieses darfst du keine Liegenschaftsvermessungen durchführen. Die fehlt schlicht der fachliche Bezug und ggf. die Beamtenausbildung. Es ist klar gesetzlich festgehalten, wer welche Art von Vermessungen durchführen kann.
Die Theamtik sollte die als Tischler/Holztechniker durchaus bewusst sein. Ich selber habe ein Kleingewerbe im Holzbereich. Darf aber, aufgrund fehlender Ausbildung/Meisterbrief kein Möbel anfertigen. Dieses obliegt allein dem Tischler(-meister) genauso sieht es halt auch im Vermessungsbereich aus. Du darfst heir lediglich als Meßgehilfe im Außendienst arbeiten-und das bedeutet den Spaten schwingen und keine höhere Mathematik...


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