Bestimmung von Aufbaustärken im Straßenbau (Geodäsie/Vermessung)

mico, Bremen, Thursday, 16.02.2012, 10:30 (vor 4011 Tagen) @ AWO

mit dem Tachymeter soll das kein Sinn machen?
Bei den Sichtweiten spart man VIELE Austellungen.

Das kommt auf die geforderte Genauigkeit an, und hier geht es meines Erachtens nach um Millimeter. Das Nivellier hat kein Problem damit, über 7km innerhalb von 5mm Abschlussfehler zu bleiben. Mit einem Tachymeter kannst Du bestenfalls bei 100m Sichtweite noch 1mm erreichen, vorausgesetzt die systematischen Instrumentenfehler sind schon rausgerechnet. (Und damit meine ich die Sichtweiten zwischen den Polygonpunkten.) Was soll denn da bei 7km am Ende rauskommen? Und wenn Du wirklich Höhenvergleiche mit Millimetergenauigkeit zwischen der Trasse vorher und nachher machen willst, dann musst Du jeden Polygonpunkt vermarken! Beim Niv musste nur so alle 500m einen Pflock mit Nagel setzen und das auch nur zur Sicherheit, falls Du mal wirklich einer Baumaschine plötzlich Platz machen musst oder der Frosch verrutscht.

Gruß, Michael


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