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Bestimmung von Aufbaustärken im Straßenbau (Geodäsie/Vermessung)

philipp ⌂, Glinde, Thursday, 16.02.2012, 18:30 (vor 4011 Tagen) @ TomegooH

[...] hat man, wenn man ein entsprechendes Formular parallel fuehrt zusaetzlich die Ergebnisse sofor zur verfuegung.
Das ist z.B. wichtig um der Asphaltkolonne/Fraesskolonne entsprechende Instruktionen zu geben d.h. Korrekturen vorzunehmen.

Da würde ich mich lieber mit 'ner Spraydose bewaffnen und die Differenzen auf die Straßen sprühen (sollte man natürlich nicht mehr nach Auftrag der Deckschicht machen :lol: - und bei nasser Straße klappt das auch nicht (Papier ist dann allerdings auch meist nass))...

1. Standpunkte fuer die verschiedenen Messungen/Layer moeglichst an etwa die gleiche Position gleich legen. Innerhalb 5m sollte ausreichend sein.

Sicher nicht von Nachteil. Kommt aber denke ich automatisch, daß man einen einmal für gut befundenen Standpunkt wieder ansteuert. Ob das nun auf 5 m genau sein muss...?

2. zur Bestimmung der Standpunkte immer die gleichen Anschlusspunkte benutzen.

Dürfte sich auch meist automatisch so ergeben - meist hat man ja eh nur max. 4-5 Punkte in Messweite und hat dementsprechend wenig Alternativen.

3. Die Abschnitte fuer die einzelnen Profile vom gleichen Standpunkt messen. [...]

Wird sich auch automatisch ergeben.
Stimme auch zu, daß "Randprofile" von 2 Seiten aufgemessen schon mal Abweichungen produzieren (was ja eigentlich nicht sein sollte).

Ob man das aber immer so hinbekommt?
Erfahrungsgemäß tut sich am Dienstag ein Hindernis auf, daß am Montag noch nicht da war (z.B. die wartenden Asphalt-LKW - die machen nicht so leicht Platz, nur weil ich das gerne hätte! Der Vermesser ist leider-Gottes in der Rangordnung auf der Baustelle eher unten angesiedelt - erst recht als externer Dienstleister!!!).

4. Dazu macht es Sinn dass man die gemessenen Abschnitte(station anfang/ende) in einer Skizze/Tabelle dokumentiert. Ebenso die grobe Lage der Standpunkte und benutzten Anschlusspunkte.

Du schreibst 'ne Menge auf, wa? :-P

Ich bin dazu übergegangen, möglichst wenig zu schreiben. Standpunkte finde ich auch so grob wieder, Abschnittsendprofile kann man auch an Ort und Stelle vermarken (z.B. Sprühfarbe).

Sicher muss man auch mal was schriftlich festhalten - ist ja leider so.
Aber das sind dann meist eher irgendwelche vertraglichen Dinge (ala: Polier-bestätigt-meine-Anwesenheit-und-Messdurchführung)

Zu der Problematik Erstellung der Daten Roadrunner und aehnlicher Software. [...]

Achsen und Gradienten sind ja auch das geringste Problem, stimmt.
Und das die Profile in diesem Fall hier recht einfach sein dürften hatte ich ja auch schon zugegeben.
Ich hatte letztens aber eine 6 km lange neue Umgehungstraße mit Quergefälle von -6% bis +6% inklusive andauernder Aufweitungen und Verengungen. Da hat man dann Arbeit (die Randpunkte mussten nämlich genau bestimmt werden zur Absteckung - pauschal mal 20 m rechts und links raus ging da nicht).

Aber nochmal: Hier könnte es in der Tat recht fix gehen...

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Wo steckt denn eigentlich der Threadersteller, hä? :waving:

Metert ihr noch mit dem TC1103 rum, Priller?

Da wissen wir ja beide, das du mit 2-Mann schneller wärst als mit 1-Mann-Variante (wehe, es fährt ein LKW etwas länger durchs Bild, nicht wahr? ;-) ).

Und wenn ich mich recht an mein altes Gerät erinnere, ist die hier von uns vorgeschlagene Variante mit direktem Anzeigen-lassen der Position im Verhältnis zur Achse/Gradiente/Sollhöhe gar nicht so einfach zu realisieren, oder?


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